step by step

all diese Schritte wurden bis zur Eröffnung unseres neuen  i k u  gemacht:

(bitte von unten nach oben lesen)

1. Mai 2016: die Eröffnungsfeier des  i k u  war ein wunderbares Fest; und manch einer von uns blickte mit so staunenden Augen auf diesen Tag wie unsere jüngsten Besucher. Es wurden kurze, aber inhaltsvolle Reden gehalten, die Räume wurden gesegnet; dann wurde das Buffet gestürmt, Musik gemacht und gefeiert. 

Unser Wunschbaum und die Wünsche

April 2016: Letzte Handgriffe vor dem großen Tag: nochmal sauber machen (zum gefühlten 20. mal), restliche Tische und den iku-Wunschbaum herrichten, die Bäckerei KOSTNER bringt spendierte Köstlichkeiten! Und eine tolle Zusammenarbeit der vielen Helfer_Innen:  Rita,  Ruth K., Iris, Traudl, Jutta, Angela, Ludwig, Sabine, Bernhard, Andrea, Ruth D., Klaus & Sohn, Hr. Hirsch, Hr. Wenderoth und vieler Asylanten, allen voran Werasi, Thomas und Dawit. DANKE!

Aus-, um-, einräumen, sauber machen...

                                                  ...zusammenbauen und  verschönern

WIR HABEN TATSÄCHLICH EIGENE NEUE RÄUME IN PEISSENBERG!!!

März 2016: Der Abschlussbericht für Startsocial  inclusive Anhang, Finanzplan und Kurz-Statements ist geschafft. Nach so viel 'Schufterei' war der Stein gewaltig, der uns vom Herzen fiel. Parallel dazu bekamen wir die Zusage der Landrätin, zunächst befristet bis Ende des Jahres einige Räume im Ostflügel des stillgelegten KRANKENHAUS PEISSENBERG  benützen zu dürfen. PHANTASTISCH!

Februar 2016: wieder ist eine Hürde genommen. Am 1. Februar bekam unser Team  die Chance, das Projekt einem größeren Publikum von StartSocial-Verantwortlichen in München vorzustellen.

Auch haben sich neue Kontakte über eine mögliche Raumnutzung angebahnt, über deren Ergebnis wir in Kürze berichten werden. Ein letzter "Meilenstein" ist diesen Monat noch zu bewältigen: der Abschlussbericht unseres Projektes für den Wettbewerb, in dem wir noch einmal detailliert die ursprüngliche Ausgangslage, unsere Visionen und Ziele sowie alles bisher Erreichtes schildern werden.

 

Januar 2016: das neue Jahr beginnt turbulent. Einer der beiden Coaches musste aus beruflichen Gründen das Handtuch werfen, ein Ersatz-Coach konnte aus privaten Gründen gar nicht erst anfangen.  Mit einem weiteren Coach hatten wir kürzlich ein sehr intensives und konstruktives Treffen.

Ein erstes KAMIN-Gespräch am 15. Januar hatte ca. dreißig TeilnehmerInnen und war ungemein spannend und bereichernd. Anfang Februar folgt eine ganztägige Fortbildung zum Thema "interkulturelle Verständigung". Und wieder werden neue RAUMmöglichkeiten erkundet...

31. Dezember 2015: Nein, wir greifen nicht nach den Sternen, das sieht nur so aus...

 ...wir wünschen allen, die uns auf unserem bisherigen Weg unterstützt haben, uns stark gemacht und Mut zugesprochen haben und die uns finanziell oder auf andere Art und Weise unter die Arme gegriffen haben, ein gesundes, glückliches Neues Jahr und sagen D A N K E !

Zwischen den Jahren: die ersten Termine für einen Intensiv-workshop mit Dr. Ursula Sorg und  monatlich stattfindende Reflexions-Abende mit der Kommunikationstrainerin Linda Pfannhauser sind fixiert. Briefe mit der Bitte um Spenden wurden in größerer Anzahl verschickt, weitere mögliche Räume erkundet und erste Schritte für eine juristisch tragfähige Form unseres Projektes eingeleitet.

 

Dezember 2015: auch diesmal wurde der Projektplan rechtzeitig eingereicht. Doch jetzt kommt die eigentliche Herausforderung: WIE finden wir neue Verbündete für dieses Projekt? WO finden wir geeignete Räume? WER sponsert das Ganze? 

Es taucht die Idee auf, dass der Bauträger der geplanten Leichtbau-Unterkünfte für die neu ankommenden Asylbewerber separate Räume  zur Verfügung stellen könnte. Vorteil wäre hier die relativ geklärte finanzielle Seite, Nachteil der späte Beginn (März 2016) und die Ungewissheit über Größe und Art der Räume. Gleichzeitig informieren wir die Bürgermeisterin Manuela Vanni und Gemeinderäte über unser Projekt, stellen es noch einmal dezidiert dem gesamten Leitungsteam des UK sowie dem Unterstützerkreis Peißenberg selbst vor.

Parallel dazu haben wir einen weiteren Raum im PRIMACON-Gebäude gefunden, einen Schulungs / Konferenzraum; und eventuell auch einen Raum für das Sprachcafé (das Internetcafé ist momentan schon dort beheimatet). Der Vorteil wären hier die schon vorhandenen und freien Räume, der Nachteil die ungewisse Finanzierung.

November 2015: es folgen intensive interne Arbeits-Treffen, Telefonkonferenzen und Besprechungen mit den Coaches in Peißenberg. Wir kommen aus unterschiedlichen Welten: die Coaches aus der Wirtschaft, wir aus dem sozialen, ehrenamtlichen Bereich. Der Zeitplan ist eng; Abgabetermin des ausformulierten Projektplans samt Zeit- und Finanzplan ist 1. Dezember 2015! Doch bald steht fest: wir wollen nicht nur zwei Ideen verbinden, wir wollen einen interkulturellen Begegnungsraum schaffen, einen Raum, der UNS gehört, in dem wir MIT- und FÜReinander agieren können. Der Interkulturelle Begegnungsraum - Treffpunkt Asyl Peißenberg ist geboren! Gleichzeitig geht auch diese homepage online und die erste Öffentlichkeitsarbeit (Unterstützerkreis, facebook, Presse etc.) beginnt.

 

Oktober 2015: "mach mal Pause" sieht anders aus! Ein erstes Treffen von startsocial findet in München statt, bei dem die verschiedenen Projekte aus Oberbayern und auch die neuen Coaches  vorgestellt werden. Bald wird allen klar: "so geht das nicht". Das Leben war wieder einmal schneller als wir! Wir müssen anders formulieren, höhere Ziele stecken, Inhalte neu definieren. Und wir müssen schnell sein, denn die Beratungsphase mit den Coaches beginnt schon im November 2015 und dauert bis Ende Februar 2016.

DEUTSCH-Schulung im Internet taucht als weiteres Thema zeitgleich auf und fordert Raum; verschiedene  Modelle ("Tölzer Modell" u.a.) werden auf Anwendbarkeit überprüft. Kommunikation untereinander und mit Asylbewerbern ist ebenso ein Dauerthema wie der zwischenmenschliche Umgang und die kulturellen Eigenheiten aller Beteiligten.

 

September 2015:  die Bewerbung bei startsocial hat es unter die ersten 100 geschafft (von knapp 400 Bewerbungen) und bekommt 4 Monate lang ein kostenloses Coaching. Die Nerven liegen blank: einerseits riesengroße Freude, andererseits aber fast ebenso große Bedenken: wird das zeitlich, räumlich und überhaupt zu schaffen sein?

Das neue Internetcafé eröffnet seine Pforten - zunächst mit 6-8 Computerplätzen und freiem WiFi für alle handy-Benutzer. Flyer werden gedruckt und verteilt. Die Besucherzahl schwankt zwischen anfangs vier, fünf Asylbewerbern bis hin zu später fast 20 Flüchtlingen gleichzeitig. Inzwischen hat sich die Lage wieder etwas beruhigt, aber der nächste Ansturm kommt spätestens mit den neuen Flüchtlingen...

...auch das Sprachcafé geht nach der Sommerpause mit neuem Elan in die zweite Runde. Die Teilnehmer kommen regelmäßig und begeistert, eine zweite TeamWorkerin, die Angela Hein unterstützen kann,  wäre dringend erforderlich.

 

August 2015: die gespendeten Computer werden installiert und parallel dazu vielfältige Recherchen über die Risiken dieser Art der öffentlichen Nutzung durchgeführt. Ein erster offizieller ANTRAG an die Marktgemeinde Peißenberg zur anteiligen Kosten-Übernahme wird vertagt, ein zweiter Antrag im Oktober 2015 wegen Haushaltssperre abgelehnt. Ruth Kroll unterzeichnet mit Julian Wagener einen symbolischen Mietvertrag; später mit dem Leitungsteam UK Peißenberg eine Erklärung zur persönlichen Risiko-Übernahme.

Der regelmäßig stattfindende DEUTSCH-Unterricht in Peißenberg hat in den Ferien große Schwierigkeiten, Unterrichtsräume zu finden, da die meisten Schulen geschlossen sind.

 

Juli 2015: die Bewerbung zu startsocial ist pünktlich eingereicht und wurde als 'juryfähig' bewertet. Jetzt heißt es abwarten.

Eine RAUMmöglichkeit für das Internetcafé tut sich auf: Julian WAGENER und sein Team von Bergwerk13 bieten eine momentan kostenlose Raumnutzung im PRIMACON-Gebäude an! Das ist eine fantastische Voraussetzung für ein Internetcafé, da bereits genügend WLAN-Anschlüsse vorhanden sind, der Raum mit Schreibtischen ausgestattet  ist und Julian Wagener die gespendeten PCs kostenfrei für den Gebrauch installiert.

 

Juni 2015: RITA WIEDMANN surft im Netz und stößt auf einen Bericht über den Wettbewerb von 'startsocial'. Sie sieht darin eine Chance für die ehrenamtliche Arbeit in Peißenberg und kontaktiert Angela Hein und Ruth Kroll. Unter Hochdruck werden Projekt-Ideen entworfen; es bleibt nicht mehr viel Zeit! Abgabetermin ist Ende Juni 2015 und die Idee eines gemeinsamen Projektes "two4you" - Sprachcafé und Internetcafé unter einem Dach - nimmt gerade erst seinen Anfang!

 

Mai 2015: die Katze ist krank! Beim Tierarzt kommt u.a. auch die aktuelle Flüchtlingslage zur Sprache und er bietet RUTH KROLL mehrere gut erhaltene, aber nicht mehr benötigte Computer und etwas Zubehör für Asylbewerber an, sofern sie Verwendung dafür hätte...

...eine Idee beginnt zu keimen: ein Internetcafé? Zu dieser Zeit haben nur ganz wenige Peißenberger Asylbewerber in ihren Unterkünften Zugang zum Internet.

 

April 2015: das Sprachcafé ist dank des Engagements von Angela Hein überaus erfolgreich und gut besucht. Es muss jedoch aus Zeit- und Raumgründen umziehen. In dem neuen Raum im Evangelischen Gemeindehaus findet es ein geeignetes Zuhause. Das Zeitfenster für eine Benützung dort ist aber leider sehr klein und engt das Angebot ein.

 

Februar 2015: drei Asylbewerber haben zusammen mit dem Peißenberger Gitarrenbauer ANDREAS RALL eine KRAR, ein original eritreisches Musikinstrument gebaut. Eine große Einweihungsfeier findet deswegen im Bürgerbüro Peißenberg statt. Die Stimmung ist gigantisch - die Kommunikation völlig unproblematisch. Musik ist interkulturell und verbindet über Sprachbarrieren hinweg.

 

Anfang 2015: Eröffnung des Sprachcafés unter Leitung von ANGELA HEIN. Das Sprachcafé ist eine ganz neue Idee und findet 14tägig zunächst in den Räumen des Bürgerbüros Peißenberg statt. Ehrenamtliche spendieren Kaffee und Kuchen, danach wird kreativ mit Sprache in verschiedenen Formen gespielt: pantomimisch dargestellt, gesungen, gezeichnet, getanzt...